Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Topnews
Parlament mit klarer Mehrheit dafür
Das Europaparlament hat sich für die einjährige Verschiebung der EUDR ausgesprochen. Das Votum des Rates wird in Kürze erwartet. Derweil ringen die politischen Lager im Europaparlament um die Deutungshoheit.
Die Umsetzung der Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) wird ohne inhaltliche Änderungen um ein Jahr verschoben. Damit haben die von der EUDR tangierten Unternehmen noch mindestens bis zum Jahresende 2025 Zeit, sich auf entsprechende Vorgaben vorzubereiten. Das Votum im Straßburger Plenum des Europaparlaments fiel am Dienstag (17.12.) vergleichsweise deutlich aus. Für die zwölfmonatige Verschiebung votierten 546 Parlamentarier. Bei sieben Enthaltungen stimmten 97 Europaabgeordnete gegen den Änderungsvorschlag zum EUDR. Die Zustimmung des Rates soll nun kurzfristig folgen.
Konkret wird das Gesetz dann am 30. Dezember 2025 für Großunternehmen und am 30. Juni 2026 für Kleinst- und Kleinunternehmen angewendet werden müssen. Laut Kommission gibt dies Drittländern, Mitgliedstaaten, Wirtschaftsbeteiligten und Händlern ein zusätzliches Jahr Zeit, um sich auf die Umsetzung der Verordnung vorzubereiten. Eine Sprecherin der EU-Kommission hat auf Anfrage von AGRA Europe erneut bekräftigt, dass das Benchmarking-System zur Bewertung des Entwaldungsrisikos "in den kommenden Monaten", spätestens aber bis zum 30. Juni kommenden Jahres, vorliegen soll.
Das Europäische Parlament hatte nach der von der Kommission im Oktober vorgeschlagenen einjährigen Verschiebung noch auf inhaltliche Änderungen gedrängt. So wollte eine knappe Mehrheit der Parlamentarier unter anderem die Einführung einer "Null-Risiko-Kategorie" durchsetzen; allerdings erfolglos. Der Widerstand von Rat und EU-Kommission war zu groß
Ringen um die Deutungshoheit
Derweil ringen die Europaabgeordneten um die Deutungshoheit. Während für die Berichterstatterin des Europaparlaments, die EVP-Abgeordnete Christine Schneider, klar zu sein scheint, dass das Parlament "seine Versprechen gehalten hat", geht der grüne EU-Agrarpolitiker Martin Häusling mit den Konservativen scharf ins Gericht. Laut Schneider sind die Gesetzgeber den Forderungen mehrerer Branchen, nach weniger bürokratischen Belastungen nachgekommen. Unternehmen, Forstwirte, Landwirte und Behörden hätten nun ein weiteres Jahr Zeit, sich vorzubereiten, so die EVP-Politikerin.
Nach Auffassung Häuslings ist die EVP dagegen mit ihrem Versuch gescheitert, gemeinsam mit Stimmen der Rechten Änderungen am fertig verhandelten Text vorzunehmen und das Gesetz auszuhöhlen. Auch habe man der Industrie vor den Kopf gestoßen. Statt wichtiger Planungssicherheit habe die EVP große Verwirrung bei allen Herstellern, Händlern und Verkäufern gestiftet. AgE
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Parlament mit klarer Mehrheit dafür
Das Europaparlament hat sich für die einjährige Verschiebung der EUDR ausgesprochen. Das Votum des Rates wird in Kürze erwartet. Derweil ringen die politischen Lager im Europaparlament um die Deutungshoheit.
Die Umsetzung der Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) wird ohne inhaltliche Änderungen um ein Jahr verschoben. Damit haben die von der EUDR tangierten Unternehmen noch mindestens bis zum Jahresende 2025 Zeit, sich auf entsprechende Vorgaben vorzubereiten. Das Votum im Straßburger Plenum des Europaparlaments fiel am Dienstag (17.12.) vergleichsweise deutlich aus. Für die zwölfmonatige Verschiebung votierten 546 Parlamentarier. Bei sieben Enthaltungen stimmten 97 Europaabgeordnete gegen den Änderungsvorschlag zum EUDR. Die Zustimmung des Rates soll nun kurzfristig folgen.
Konkret wird das Gesetz dann am 30. Dezember 2025 für Großunternehmen und am 30. Juni 2026 für Kleinst- und Kleinunternehmen angewendet werden müssen. Laut Kommission gibt dies Drittländern, Mitgliedstaaten, Wirtschaftsbeteiligten und Händlern ein zusätzliches Jahr Zeit, um sich auf die Umsetzung der Verordnung vorzubereiten. Eine Sprecherin der EU-Kommission hat auf Anfrage von AGRA Europe erneut bekräftigt, dass das Benchmarking-System zur Bewertung des Entwaldungsrisikos "in den kommenden Monaten", spätestens aber bis zum 30. Juni kommenden Jahres, vorliegen soll.
Das Europäische Parlament hatte nach der von der Kommission im Oktober vorgeschlagenen einjährigen Verschiebung noch auf inhaltliche Änderungen gedrängt. So wollte eine knappe Mehrheit der Parlamentarier unter anderem die Einführung einer "Null-Risiko-Kategorie" durchsetzen; allerdings erfolglos. Der Widerstand von Rat und EU-Kommission war zu groß
Ringen um die Deutungshoheit
Derweil ringen die Europaabgeordneten um die Deutungshoheit. Während für die Berichterstatterin des Europaparlaments, die EVP-Abgeordnete Christine Schneider, klar zu sein scheint, dass das Parlament "seine Versprechen gehalten hat", geht der grüne EU-Agrarpolitiker Martin Häusling mit den Konservativen scharf ins Gericht. Laut Schneider sind die Gesetzgeber den Forderungen mehrerer Branchen, nach weniger bürokratischen Belastungen nachgekommen. Unternehmen, Forstwirte, Landwirte und Behörden hätten nun ein weiteres Jahr Zeit, sich vorzubereiten, so die EVP-Politikerin.
Nach Auffassung Häuslings ist die EVP dagegen mit ihrem Versuch gescheitert, gemeinsam mit Stimmen der Rechten Änderungen am fertig verhandelten Text vorzunehmen und das Gesetz auszuhöhlen. Auch habe man der Industrie vor den Kopf gestoßen. Statt wichtiger Planungssicherheit habe die EVP große Verwirrung bei allen Herstellern, Händlern und Verkäufern gestiftet. AgE
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Parlament mit klarer Mehrheit dafür
Das Europaparlament hat sich für die einjährige Verschiebung der EUDR ausgesprochen. Das Votum des Rates wird in Kürze erwartet. Derweil ringen die politischen Lager im Europaparlament um die Deutungshoheit.
Die Umsetzung der Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) wird ohne inhaltliche Änderungen um ein Jahr verschoben. Damit haben die von der EUDR tangierten Unternehmen noch mindestens bis zum Jahresende 2025 Zeit, sich auf entsprechende Vorgaben vorzubereiten. Das Votum im Straßburger Plenum des Europaparlaments fiel am Dienstag (17.12.) vergleichsweise deutlich aus. Für die zwölfmonatige Verschiebung votierten 546 Parlamentarier. Bei sieben Enthaltungen stimmten 97 Europaabgeordnete gegen den Änderungsvorschlag zum EUDR. Die Zustimmung des Rates soll nun kurzfristig folgen.
Konkret wird das Gesetz dann am 30. Dezember 2025 für Großunternehmen und am 30. Juni 2026 für Kleinst- und Kleinunternehmen angewendet werden müssen. Laut Kommission gibt dies Drittländern, Mitgliedstaaten, Wirtschaftsbeteiligten und Händlern ein zusätzliches Jahr Zeit, um sich auf die Umsetzung der Verordnung vorzubereiten. Eine Sprecherin der EU-Kommission hat auf Anfrage von AGRA Europe erneut bekräftigt, dass das Benchmarking-System zur Bewertung des Entwaldungsrisikos "in den kommenden Monaten", spätestens aber bis zum 30. Juni kommenden Jahres, vorliegen soll.
Das Europäische Parlament hatte nach der von der Kommission im Oktober vorgeschlagenen einjährigen Verschiebung noch auf inhaltliche Änderungen gedrängt. So wollte eine knappe Mehrheit der Parlamentarier unter anderem die Einführung einer "Null-Risiko-Kategorie" durchsetzen; allerdings erfolglos. Der Widerstand von Rat und EU-Kommission war zu groß
Ringen um die Deutungshoheit
Derweil ringen die Europaabgeordneten um die Deutungshoheit. Während für die Berichterstatterin des Europaparlaments, die EVP-Abgeordnete Christine Schneider, klar zu sein scheint, dass das Parlament "seine Versprechen gehalten hat", geht der grüne EU-Agrarpolitiker Martin Häusling mit den Konservativen scharf ins Gericht. Laut Schneider sind die Gesetzgeber den Forderungen mehrerer Branchen, nach weniger bürokratischen Belastungen nachgekommen. Unternehmen, Forstwirte, Landwirte und Behörden hätten nun ein weiteres Jahr Zeit, sich vorzubereiten, so die EVP-Politikerin.
Nach Auffassung Häuslings ist die EVP dagegen mit ihrem Versuch gescheitert, gemeinsam mit Stimmen der Rechten Änderungen am fertig verhandelten Text vorzunehmen und das Gesetz auszuhöhlen. Auch habe man der Industrie vor den Kopf gestoßen. Statt wichtiger Planungssicherheit habe die EVP große Verwirrung bei allen Herstellern, Händlern und Verkäufern gestiftet. AgE


